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Für die "Ranglistenjäger" gab es diesmal nur magere Punkteausbeute. Trotz hervoragendem Ausrichter und Topwetter fehlten 4 Teams um die magische Grenze von 80 Teams zu erreichen, und damit mehr Punkte zu ergattern. Überproportional viele "Nichthessen" unter den Top 8 sorgten für noch weniger Punkteausschüttung. So war im Finale von 4 Spielern nur noch ein hessischer Lizenznehmer.
Die Ergebnisliste im Bereich Rangliste - Ergebnisse
Ausrichterbericht von Dieter Schwöbel:
77
Mannschaften, Sonnenschein, tolle
Spiele, rundum gute Stimmung:
Boule-Herz, was willst Du mehr! Der Große Preis am 19. April stand (trotz
unerwarteten Baulärms) unter einem guten Stern und hätte kaum besser verlaufen können. Um zehn Uhr
morgens wurde der
erste Punkt gelegt, ereignisreiche
zwölf
Stunden später der letzte Treffer beklatscht.
Mit Einbruch der Dämmerung standen
Philipp Schmidt aus Lützelsachsen
und Sascha Wagner aus Sandhofen
als würdige Turniersieger fest. Sie hatten dem Neu-Bornheimer Markus Sigusch und
Roland Clark aus dem bayerischen Bürgstadt im Finale keine Chance gelassen. Dritter
wurden die Teams Florian Kreutz (Herxheim) / Norbert Berm
(Berlin) und Kader Amrane
(Gründau) / Stefan
Mareinfeld (Wächtersbach).
Nach dem Turnierausfall des Vorjahres sollte es
dieses Mal besser klappen. Und es
klappte besser – viel besser.
Schon der Aufbau am Samstagmittag flutschte, und auch
am Sonntagmorgen ging alles flott. Es gab 120 belegte Brötchen, kannenweise Kaffee, Sekt
und Pastis - sozusagen die Grundversorgung des Boulespielers. Bier und Bockwurst offerierte der Kiosk,
Salat und Spaghetti bot der Pizzabäcker an. Das klappte problemlos. Selbst die Software
für die Turnierleitung spielte
mit, und so konnten die Gäste kommen.
Ungewiss war allerdings,
wie viele Boulespieler uns den Turnierausfall
des Vorjahres verübeln und sich am ungewöhnlich frühen Termin Mitte April stören würden. Das Ranglistenturnier war 2008 immerhin schon zum zweiten Mal ausgefallen, und zuvor luden wir immer erst für Mitte oder Ende Mai ein.Optimistisch stimmte, dass es mit rund 220 Mannschaften am Vorsonntag auf
der Darmstädter Mathildenhöhe einen
Rekordbesuch gegeben hatte.
Offensichtlich dürsteten die Leute nach dem langen Winter nach Boule unter blauem Himmel. Das
führte sogar dazu, dass
einige Frankfurter schon mehr als
128 Mannschaften erwarteten und logistische
Probleme befürchteten. Aber ganz so
viele Teilnehmer waren es dann doch nicht. Mit 77
Teams lag das Feld etwa auf dem
langjährigen Niveau. Es scheint, als
habe der Große Preis einen recht festen
Stamm an Sympathisanten aus dem erweiterten Rhein-Main-Gebiet, zu dem
sich dieses Mal noch Spieler aus Baden-Württemberg, dem Saarland und auch
aus Belgien gesellten.
Für die Sammler von Ranglistenpunkten hätten
es allerdings noch vier Mannschaften mehr sein dürfen, dann hätten sie
mehr Punkte einheimsen können. Zu dem -
nur in dieser Hinsicht - bescheidenen Ertrag
trug auch bei, dass lediglich ein hessischer Spieler zu den besten
vier Teams gehörte - eben Markus
Sigusch. Aber wenigstens auf den
folgenden Plätzen im A-Turnier und
in den Turnieren B, D und C schieden
die Hessen besser ab.
Spieler des
FPC waren übrigens nirgendwo unter den Besten. Aber das war auch gut so: Denn die Besten standen an diesem Tag hinterm Tresen oder leiteten
das Turnier.
Dieter Schwöbel
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